Juni 09, 2017

Mai 2017


Glücksmomente

Die schriftlichen Abiturprüfungen. Also nicht die Prüfungen selbst, jedoch das Gefühl, als ich am 8. Mail alle vier geschrieben hatte. Ich war während der gesamten Vorbereitungszeit so angespannt und nervös, dass mir wortwörtlich ein Stein vom Herzen fiel, als es geschafft war. Und ich muss zugeben, gerade bei Deutsch war es doch irgendwie schade, zu wissen, dass dies meine letzte "Deutschklausur" war.

Lange Nächte mit Freunden. Als die schriftlichen Prüfungen dann vorbei waren, machte ich mich mit unserer Clique auf und wir feierten mehr als einmal. Egal ob während der Woche abends in einer Kneipe (niemand außer uns und ein paar einsamen Seelen) oder beim Grillen und Tanzen im Garten oder bei Sonnenschein am See - jeder dieser Glücksmomente war unvergesslich und bedeutete mir so viel. Sie sind so fest in meinem Herzen verankter, für die Zeit, in der wir uns nicht mehr täglich sehen, uns gar aus den Augen verlieren könnten. Denn ist es nicht schon jetzt komisch genug, dass wir nicht mehr in den selben Kursen sitzen, uns der Bauch wehtut vor lachen, wir uns über Lehrer aufregen und an der Bushaltestelle tratschen?

Ausflüge. Zwei Mal zum See. In die Stadt ins Lieblingskino, um die Nervosität vor dem Matheabi zu verringern. Endlich wieder in Metz, wenn auch nicht im schönen Zentrum. 

Ein geplanter Trip in die Stadt der Wunschuni. 

Ganz viel Sonnenschein, inklusive Sonnenbrand, Erdbeeren, Lagerfeuer und Sommer-Ferien-Vorfreude, obwohl ich ja offiziell keine Sommerferien mehr habe.

Die Gründung eines Literaturkreises mit der zauberhaften Marlene und Hannah.

Seit langem wieder ein gelesenes Buch.


Gehört

Ganz viel Red Hot Chilli Peppers (am liebsten beim nächtlichen Balkontanz) 

The Dog Days Are Over ~ Glee (ich schaue die Serie zwar nicht, aber das Lied lässt mich melancholisch an die bald endende Schulzeit denken)

There's Nothing Holdin Me Back ~ Shawn Mendes (morgens zum Aufstehen mit ganz viel Energie)

Legendary ~ Welshly Arms (auf dem Gras liegend, in die Sterne schauend)


Gelesen

"Vom Ende der Einsamkeit" ~ Benedict Wells (einfach nur wundertraurig - bald folgen ein paar Zeilen dazu)


Gesehen

"Die Schlösser im Sand" (ein "typisch" französischer Film an der Bretagne - ruhig, melancholisch, schön)


Geträumt

"Es fiel solch eine Last von meinen Schultern und auf einmal hatte ich das Gefühl, wieder frei atmen zu können. || Beauty comes in all sizes, shapes and every one of you is such a beautiful miracle in this planet. Today I will love myself. || Ich bin es müde, immer und immer wieder in den Spiegel zu schauen und das Stechen in meinem Herzen zu spüren."


Wie sah euer Mai aus? Schreibt es mir gerne in die Kommentare! 
xx  Franzi


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