April 25, 2017

So leicht zu verwehen

Morgens um sechs klingelt der Wecker. Ein grausames Läuten, das mich aus den kuriosesten Träumen befreit. Ich bin froh, ihnen entfliehen zu können und zugleich sehne ich mich nach den weichen Kissen zurück. Den Federn, die mich umhüllen und jeglichen Schall von mir fern halten. Ein Meer aus Federn. Weich. Leicht. Weiß. So ohne jegliche Sorgen und zugleich so leicht zu verwehen.
Lasse ich mich bloß einmal zu fest auf die Federn fallen, schweben sie davon und der Wind trägt sie in die Weiten der Welt hinaus.

Und dann ist eben das die Frage: Schweben oder fallen? Den Federn entfliehen, oder unter ihrem weißen Hall versinken?


Kommentare :

  1. Schöner Text und tolle Bilder. Ich kenne dieses Gefühl einerseits froh zu sein, nicht mehr in der Traumwelt zu sein und andererseits noch nicht in den Tag starten zu wollen.

    LG Alina von www.selfboost.de

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    1. Dankeschön. Es ist immer schön zu wissen, dass man mit den Gedanken und Gefühlen nicht alleine ist.

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