Juli 03, 2016

{Wanderlust} Hérault - 2 Klöster voller Geschichten





In der französischen Region Hérault, die geprägt ist von tiefen Schluchten und romatischen Dörfern, findet man zwei Abteien aus dem Mittelalter, die mehr als religiöse Geschichte zu bieten haben.


"Abbaye Saint-Marie de Fontfroide"


1093 gründeten die Benediktiner die Abtei Fontfroide in Mitten eines stillen gelegenen Flussbettes, nur wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Heute gilt die Benediktinerabtei zu den besterhaltensten Klöster des 12. bzw. 13. Jahrhunderts.
Und das merkt man dem Ort auch an. Es schien, als würden die alten Mauern uns ihre Geschichte erzählen. Von den unzähligen Besuchern, den Konzerten, die hier stattfinden. 
Das rötliche Gestein wird eins mit der wunderschönen Natur, die es umgibt. 
Den Besucher empfängt gerade im Kreuzgang eine Stille, die sowohl bedrückend, als auch befreiend wirken kann. Und man merkt sofort: Dieser Ort ist etwas Besonderes.





"Abbaye de Gellon"



Das Kloster kuschelt sich eng an den Berg, verschmilzt mit dem kleinen Dorf "Saint-Guilhem-le-Désert". Viele Pilgerer des Jakobswegs kommen hier vorbei, um das Grab von Wilhelm von Aquitanien, der als Erbauer des Klosters gilt, zu besuchen. 
Den Besuch ist es auf jeden Fall wert, denn die romanische Baukunst des Südens ist wirklich beeindrucken. Schade nur, dass ein großer Teil des Kreuzgangs demoliert wurde, um ihn in einem New Yorker Museum wieder aufzubauen. Doch so hat auch das Kloster Gellon eine tragische Geschichte.


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