Juni 12, 2016

Das Meer zieht sich zurück


Auf einmal schlagen unsere Herzen nicht mehr im selben Takt.
Das Tempo ist verschieden.
Ich renne dir davon.
Verliere dich aus den Augen.

Und gestehe mir ein, dass ich den Takt nur noch in meinem Kopf traf, mein Herz aber schon lange schneller schlug.

Auf einmal ist es vorbei. Die Flut ist vergangen, das Meer zieht sich zurück.
Und nur noch sachte kommen die Wellen an.
Hinterlassen Spuren im Sand.
Aus Flut wird Ebbe.
Das Meer legt sich, tobt in den Weiten.
Mein Blick verliert sich im Horizont.

Die Tränen schmecken nach Salz.



Kommentare :

  1. Sehr schöner Text - mal was anderes <3
    Liebste Grüße
    Lara

    http://laraasophiie.blogspot.de/

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  2. Wirklich ein toller und auch berührender Text!

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  3. Ein schönes, wirklich einzigartiges Gedicht doch nach der ebbe kommt die flut doch immer wieder oder etwa nicht ?

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