November 09, 2015

(Rezension) "Was die Spiegel wissen" von Maggie Stiefvater


Kurze Info


Was die Spiegel wissen
Maggie Stiefvater
448 Seiten
Gebundene Ausgabe bei script5
3. Band einer Tetralogie
18, 95 Euro

Zum Inhalt


Es wird Hebst in Henrietta. Blue und die vier Raven Boys suchen noch immer nach dem Grab des walisischen Königs Glendower. Fast glauben sie sich am Ziel, als Adam eine beunruhigende Vision hat: Im magischen Wald Cabeswater gibt es drei Schlafende. Einer von ihnen darf unter gar keinen Umständen geweckt werden. Die Frage ist allerdings, welcher es ist und was geschieht, wenn er trotz aller Vorsicht aufwachen sollte. Währenddessen hat Blue ganz andere Sorgen: Ihre Mutter ist verschwunden und außer einer mysteriösen Nachricht gibt es keine Spur von ihr. Und dann sind da noch Blues Gefühle für Gansey, gegen die sie vergeblich anzukämpfen versucht. Denn ein Kuss von ihr könnte seinen Tod bedeuten ...

(Quelle: Lovelybooks)
 

Meine Meinung


Egal, was Maggie Stiefvater schreibt, sie verzaubert mich jedes Mal aufs Neue. Ich würde wohl letztlich sogar ihre Einkaufsliste lesen.
Besonders ihre "Raven Boys" Reihe hat es mir angetan. Mit dem dritten und somit vorletzten Band geht es nun langsam Richtung Ende zu, was man deutlich im Verlauf der Handlung merkt.
Blue, Gansey, Ronan und Adam kommen auf ihrer Suche dem walisischen König Glendower immer näher und stoßen dabei auf manch weiteres Geheimnis.
Die Geschichte ist fantasievoll, abenteuerlich, magisch, kompliziert und etwas verrückt. Man muss sie einfach mögen.

Auch die Charaktere wachsen dem Leser immer mehr ans Herz. Haben sie sich doch mit der Zeit verändert und müssen gerade im dritten Teil neu entdeckt werden. Jeder ist auf seine Weise besonders und einmalig. In jedem findet man einen Teil von sich selbst wieder. Und das verschafft allen Charakteren große Sympathiepunkte. Mir wäre es unmöglich mich für ein Person zu entscheiden.

Stiefvaters Schreibstil zieht den Leser sofort in seinen Bann, macht es unmöglich, das Buch zur Seite zu legen. Die Welt Rund um das Städtchen Henrietta wird so bild- und lebhaft beschrieben, die Handlung so spannend erzählt, die Freundschaft der vier Protagonisten so tiefgründig erzählt, dass man das Gefühl hat, ein Teil dieser komplexen, magischen Welt zu sein.

Somit verspricht das Finale der Reihe nach diesem tollen dritten Band phänomenal zu werden.


"Von diesem Tag an würde es immer zwei Blues geben: die Blue, von vorher und die von nachher. Die Blue, die nicht an den Tod geglaubt hatte, und die, die es tat." (S.375)

Letzte Gedanken


Spannend, humorvoll, tiefgründig und voller Emotionen. Einfach magisch!


1 Kommentar :

  1. Huhu =)

    ich glaube auch, dass es ein bombastisches Finale geben wird. Aber ich hab auch ein bisschen Angst. Ich glaube die Autorin macht da keine halben Sachen und wir werden uns von jemandem verabschieden müssen *seufz*.

    LG
    Anja

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