August 19, 2015

(Rezension) "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes

Rezension

Kurze Info


Ein ganzes halbes Jahr
Jojo Moyes
512 Seiten
Broschierte Ausgabe bei rororo
Einzelband
14, 99 Euro

Zum Inhalt


Lou & Will.
 

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
 

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
 

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. 

Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

(Quelle: Amazon)

Meine Meinung


Die Liebesgeschichte von Lou und Will beschreibt den Zeitraum von sechs Monaten. Ein ganzes halbes Jahr, in der sich zwei Menschen finden, die sich anfangs so gar nicht mögen, doch dann nach und nach merken, wie glücklich sie sich gegenseitig machen. Ein ganzes halbes Jahr, in dem Lou von Will lernt, und Will von Lou. Ein ganzes halbes Jahr, voller Freude, Trauer, Angst und Glück.

Das Cover des Liebesromans "Ein ganzes halbes Jahr" vermittelt dem Leser ein Gefühl von Freiheit, da die junge Frau, die Louisa Clark darstellen soll, eine Taube in den Himmel aufsteigen lässt. Sie lässt los. Gerade dieses Symbol passt sehr gut zur eigentlichen Geschichte. Ebenso passt auch die Mischung aus schwarzem Boden und roten Blumen, da das eine wohl für Tod, das andere für Leben / Liebe stehen soll.
Somit finde ich das Cover sehr gelungen, mit Raum für Interpretation.

Die Handlung der Geschichte konnte mich vom ersten Kapitel an mitreißen, denn hier handelt es sich eben nicht um eine flache Liebesgeschichte. "Ein ganzes halbes Jahr" hält für den Leser so viel mehr bereit. So lernt man nicht nur etwas über das Leben, sondern auch einiges über den Alltag eines Tetraplegikers. Der Roman weist viele verschiedene Sichtweisen auf, überzeugt mit bunten Emotionen. Die Geschichte von Lou und Will ist etwas ganz besonderes. Romantisch, tiefgründig, mitreißend.
Wie oft hoffte ich als Leser gemeinsam mit Lou, fühlte mit Will und wuchs sozusagen mit den beiden über mich selbst hinaus.
Hier muss jeder eine Träne vergießen, denn Jojo Moyes rührt ihre Leser zutiefst und trifft sie mitten ins Herz.

Moyes flüssiger, unverblümter und zugleich romantisch angehauchter Schreibstil flößt der Geschichte Leben ein und trägt zu einem gefühlvollen Leseerlebnis bei.

Vor allem die Hauptprotagonisten Louisa Clark und Will Traynor haben es mir durch ihren sonderbaren Charakter und ihre charmante Art angetan. So ist Lou ganz anders, ein bisschen verrückt, immer gut gelaunt, mit einer Vorliebe für bunte Kleidung. Und Will - sarkastisch, zynisch, aber auch witzig und intelligent. Gemeinsam sind die beiden unschlagbar und sorgten beim Lesen für einige Lacher. Besonders Will schien mir in seiner Situation als Tetraplegiker sehr realistisch und ich konnte jede seiner Entscheidungen nachvollziehen.

Letzte Gedanken


"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist ein Roman, über zwei Schicksale und eine Liebe. Mit einer mitreißenden Handlung, besonderen Charakteren und einem flüssigen Schreibstil überzeugte sie mich in ganzer Linie. Kein Auge bleibt trocken bei der tiefgründigen Liebesgeschichte von Lou und Will und noch Tage später regt dieses Buch zum Nachdenken an.
Muss man gelesen haben!

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