August 19, 2015

(Reisen) Kroatien, Rovinj - Freiheit. Unendlichkeit.

Die Straße, die vorbei an weiten Wäldern und ärmlich wirkenden Häusern führt, ist uneben. Der gesamte Bus ruckelt, als wir über ein Schlagloch fahren. In der Luft liegt eine enorme Anspannung und Aufregung. Die Hitze ist spürbar.
Und plötzlich: Stille. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, denn jedem hat es beim Anblick des Meeres die Sprache verschlagen. Direkt vor und liegt es. Das Adriatische Meer. Türkis schimmerndes Wasser, Kieselstrand. In der Ferne kann man die Stadt sehen, von der wir nur zwanzig Minuten entfernt wohnen werden. Rovinj.

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In unserem Camp sind die Zelte bereits aufgeschlagen und obwohl wir umgeben von weiteren Urlaubern sind, sticht unser Platz durch bunte Glühbirnen und Gute-Laune-Musik heraus.
Bevor die Zelte bezogen werden, geht es zuerst ans Meer, die Kühle des Wassers genießen. Denn das haben wir auch in den nächsten Tagen bitter nötig, bei 40°C im Schatten.
Doch an der See lässt es sich aushalten. Neben unzähligen Schwimmversuchen, dem Sammeln von Kieselsteinen und Tauchgängen, lassen wir uns von der Sonne einschläfern, leben im Moment.

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Wenn es dann nach zwei Stunden auch am Meer zu heiß wird, verschlägt es uns in die Stadt. Doch der Weg dorthin ist steinig und kann sich ganz schön in die Länge ziehen, weshalb unser erster Stopp in Rovinj täglich eine der unzählig leckeren Eisdielen ist.
Danach geht es auf Entdeckungstour, denn in der zweisprachigen Stadt auf der Halbinsel Istrien gibt es an jeder Ecke etwas Neues zu sehen. Stundenlang können wir durch die kleinen Gassen irren, werfen ab und zu einen Blick aufs Meer, und nie wird uns langweilig.

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Die Abende sind mit Programm gefüllt. Egal ob Stadt- oder Strandbesuche, immer gibt es gute Gespräche und interessante Leute zu treffen. Ein kleines Highlight ist wohl der Besuch einer Party, auf einer Privatinsel. Nur wir Jugendliche und das Meer. Tanzen bis tief in die Nacht, Melancholie am Wasser, ein Gefühl von Freiheit. Ja, wir fühlen uns frei und wünschen, dieser Moment wäre für die Ewigkeit.

Rovinj
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Neben einem Besuch der mythischen Stadt Venedig, ist auch eine Bootstour zum sogenannten Limfjord unvergesslich. Sich einfach treiben lassen, die Geschehnisse um einen herum vergessen, eins sein mit dem Meer.
Jegliche Stellen am Fjord sind atemberaubend und vor allem die Sprünge vom Boot ins Wasser werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Da fühle ich mich stark, mutig und das Glück strömt nur so durch meine Adern.

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Die restlichen Tage vergehen viel zu schnell, es fühlt sich nicht an wie eine Woche.
Als es Zeit zum Abschied nehmen ist, weiß ich, wie sehr mir das Meer, die Stadt und vor allem die neu gewonnenen oder alt bekannten Freunde fehlen werden.
Doch am meisten werde ich all die Gefühle, die mich in den Stunden in Kroatien erfassten, vermissen. Freiheit. Unendlichkeit.

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Zu zwei traumhaften Städten, Rovinj (Kroatien) und Venedig (Italien) wird es bald mehr zu lesen geben. Doch nun würde mich interessieren, warst Du schon einmal in Kroatien, vielleicht sogar in Rovinj selbst? Was hast Du erlebt? Was gibt es zu berichten?

Liebste Grüße,




Kommentare :

  1. Oh wie cool, in Rovinji war ich vor zwei Jahren auch - so wie es sich anhört auch mit der gleichen Organisation! Oder bist du nicht mit ruf gereist? Wir waren auf jeden Fall auch auf dieser Privatinsel und haben dort gefeiert - richtig cooles Erlebnis!
    Ich habe auch mal einen Blogpost dazu veröffentlicht, da sieht man gut, dass sie dort wohl immer das Gleiche machen haha :D
    Ganz liebe Grüße! :)

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    1. Hallo Anna,

      welch ein Zufall, dass du auch mit Ruf in Rovinj warst. Dazu hast du einen Beitrag geschrieben? Den muss ich dann doch unbedingt mal lesen.

      Liebste Grüße,
      Franzi

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  2. Wow, wunderschöne Fotos, da bekommt man richtig Fernweh und Lust auf Urlaub ;)
    Ganz liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hallo Sandra!

      Vielen Dank für dein nettes Kommentar.
      Da hast du Recht.

      Liebste Grüße,
      Franzi

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