Juni 16, 2015

(Leseempfehlung) "The Magic of Aldcrest"

Es gibt Geschichten, die fesseln den Leser vom ersten Kapitel an. Man saugt die Worte nur so in sich auf. Und umso mehr man liest, desto häufiger wünscht man sich, Teil dieser Geschichte zu sein.

Vor etwa einem Jahr bin ich im Internet auf eine ganz neue Art von Geschichte gestoßen. Eine "Mitmach-Geschichte". Ich musste nur den Prolog lesen, um zu wissen, hierzu möchte ich etwas beitragen.
Das Schöne an dieser Art von Geschichte war, dass man sich als Leser einen oder mehrere Charaktere ausdenken konnte. Nach dem Ausfüllen eines langen Steckbriefs ging es dann darum, ob der Autorin die erfundene Person zuspricht.
Mein Kopf sprudelte fast über vor lauter Ideen und so setzte ich mich ans Überlegen, erschuff Bruder und Schwester, die beide einen Teil meines eigenen Charakters tragen.
Glücklicherweise waren die beiden der Autorin sofort sympathisch und ich konnte so indirekt bei der Geschichte mitmachen.


Inzwischen gibt es diese Geschichte namens "The Magic of Aldcrest" schon über ein Jahr, sagenhafte 44 Kapitel sind geschrieben und 30 verschiedene Charaktere können ein Teil davon sein.
Gespannt fiebere ich noch immer jedem neuen Kapitel entgegen, denn Autorin Lilly hat wirklich Talent! Ja, bei Aldcrest handelt es sich um ein Internat, doch die Geschichte in England ist keines Wegs normal oder ohne jegliches Niveau. Ganz im Gegenteil.
Das Abenteuer rund um Magie sprüht nur so vor kreativen Ideen, abwechslungsreichen Charakteren, einer spannenden Handlung, Witz und Charme. Es ist eben keine dieser typischen Jugendgeschichten, sondern eine ganz Besondere.
Weil so viel Liebe hinter all dem steckt. Nicht nur die einzelnen Schüler und Lehrer wurden ausführlich erstellt, auch das ganze Konzept der Story ist gut überlegt. So wird vor allem das Internat bis ins kleinste Detail beschrieben, es gibt einen genauen Stundenplan, die Zimmeraufteilung wurde sorgfältig festgelegt. Und immer wieder werden die Charakter-Ersteller miteinbezogen, indem sie bestimmte Steckbriefe zu ihren Personen ausfüllen müssen.
Das Ganze hat sich zu einer Herzensangelegenheit entwickelt.
Ich bin immer wieder aufs Neue über Lillys Schreibstil erstaunt, der so erwachsen klingt und trotzdem perfekt in die Geschichte passt. Und auch Lilly ist nicht alleine, hinter ihr steht ein ganzes Team von Gastautoren, die ab und zu ihre Ideen beisteuern, auch mal Kapitel schreiben.
So hat sich eine wirklich schöne Gemeinschaft, rund um eine Geschichte gebildet, die man auch wunderbar lesen kann, ohne ein Teil davon zu sein.

Aber worum geht es denn eigentlich in "The Magic of Aldcrest"?

Aldcrest ist ein kleiner Ort an der englischen Westküste, an dem die Magie schlummert. Nicht alles, was in dem Dorf vorgeht, ist wissenschaftlich erklärbar und die Ortschaft zieht allerlei sonderbare Gestalten an. Im Zentrum der Geschichte steht jedoch das Internat mit seinen Schülern und Lehrern, von denen manche mit übernatürlichen Fähigkeiten bedacht sind, der Schulalltag und das Zusammenleben der verschiedenen Persönlichkeiten. Es wird gestritten, geliebt, gelacht, geweint und gehasst, Abenteuer werden erlebt, Freundschaften entstehen, Herzen werden gebrochen und eigentlich ist fast immer etwas los. Als dann noch der verrückte Professor im Dorf ein Experiment startet, das ein wenig aus dem Ruder läuft, müssen sich die Schüler im Angesicht der Gefahr entscheiden, wie sie miteinander umgehen, ob sie es schaffen, zusammenzuhalten oder ob jeder für sich kämpft.

(Quelle: Lilly)

Die Gemeinschaft, von der ich geredet habe, zeigt sich vor allem auf der liebevoll gestalteten Website, passend zur Geschichte.
Hier findet man tolle Bilder, passend zu den Charakteren oder Orten der Handlung, Musikkompositionen zu den jeweiligen Schülern und Lehrern oder auch Kurzgeschichten, die auf mache Dinge eingehen, die in der Haupthandlung nur kurz behandelt wurden. Auch hier spürt man, wie gut die Geschichte ankommt.

 
Und dann, wie aus dem Nichts, schoss eine Lichtsäule nach oben. Eine Säule, leuchtend und glühend und doch war sie ebenso schwarz wie der Boden und ein Schrei hob an, von übernatürlicher Natur und der Professor musste sich die Hände auf die Ohren halten, um nicht vollends in die Knie zu gehen. Laut und gellend hallte der Schrei über das Land, nur hörbar für einige Wenige.                                 (Kapitel 41; Die Öffnung des Abyss)

Besonders schön ist es, die Entwicklung der selbst erstellten Charaktere im Laufe der Handlung zu beobachten.  Denn so wächst nicht nur das Interesse an den eigenen Charakteren, sondern auch an den restlichen. Es ist spannend, von all den Schülern überrascht zu werden, immer neue Seiten an ihnen zu entdecken.
Vor allem die fantatstischen Elemente der Geschichte sind gut gewählt. Besonders und einzigartig. Wie die ganze Geschichte.

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Du einmal bei "The Magic of Aldcrest" vorbeischauen würdest, ebenso wie Lilly und ihre Gastautoren sich über eine Rückmeldung freuen, denn hinter dieser kleinen Welt steckt so viel Arbeit, die es nur verdient hat, gewürdigt zu werden.

Liebste Grüße,

Kommentare :

  1. Hi Franzi :)
    Als ich über deinen Blog gestolpert bin, hat mich als allererstes dein Header fasziniert <3
    Auch deine Posts sind bemerkenswert. Diese Mitmachgeschichte hört sich ja wirklich toll an! Ich habe bereits an einer Art Rollenspiel in einem Forum teilgenommen.
    Möchtest du vielleicht bei meiner Blogvorstellung mitmachen?
    LG always x <3

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    1. Hallo alyways x,

      wie schön, dass es dir hier gefällt. Es macht mich so glücklich, deine Worte zu lesen. Vielen, vielen Dank. :-)
      Ich fände es klasse, wenn du dort einmal vorbeischauen würdest.
      Blogvorstellung? Das klingt sehr schön, da schaue ich doch mal in einer ruhigen Minute bei dir vorbei. Wie soll das Ganze denn aussehen?

      Liebste Grüße,
      Franzi

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