Januar 10, 2015

(Rezension) "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern




 Zum Inhalt


Als Marco und Celia einander begegnen, verlieben sie sich rettungslos ineinander. Was sie nicht wissen: Sie sind bereits unauflösbar aneinander gebunden. Doch nicht als Liebende – sondern als Gegner. Ihre Väter, beide Magier von Rang, liefern sich seit Ewigkeiten einen unerbittlichen Wettkampf. Und sie haben ihre Kinder darauf vorbereitet, den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Der Nachtzirkus, eine magische, verwunschene Welt in Schwarz und Weiß, ist der Schauplatz des Geschehens. Unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen Celia und Marco verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.

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Meine Meinung

 
Der Zirkus kommt ganz unerwartet daher, wird nicht angekündigt. Umso größer ist die Überraschung, wenn man den Platz betritt und sich für eines der schwarz weiß gestreiften Zelte entscheiden muss. Überall warten neue zauberhafte Dinge, wie der Wunschbaum oder ein Eisgarten. Die Zeit vergeht wie im Flug, die Nacht ist vorbei und der Zirkus an einem neuen Ort.

Erin Morgenstern nimmt ihre Leser mit in eine geheimnisvolle Welt, voller Magie und Zauber. Oftmals weckt sie das enorme Verlangen, den Cirque des Rêves wirklich besuchen zu können.
Zwar steckt ihre Geschichte nicht voller Spannung und Aktion, doch trotzdem fesselt sie den Leser mit leisen Tönen, die auch mal ansteigen können und nie Langeweile aufbringen.
Hauptsächlich geht es um den magischen Zirkus und dessen Entstehung, aber auch um die beiden Magier Celia und Marco, die etwas ganz besonderes verbindet.


Der Schreibstil der Autorin passt sehr gut in die Welt des 19. Jahrhunderts. Poetisch, magisch, zauberhaft. Vor allem Beschreibungen liegen Morgenstern sehr, denn sie lässt den Nachtzirkus wirklich werden.
Wir fügen dem Zirkus unserer eigenen Geschichten hinzu. Jeder Besucher, mit jedem Besuch, an jedem Abend. Vermutlich wird es nie an Erzählstoff mangeln, an Geschichten, die wir anderen weitergeben. (Erin Morgenstern, Der Nachtzirkus; S. 263)

Auch die Artisten des Nachtzirkus waren sehr besonders. Eine Frau, die ihren Körper endlos verbiegen konnte, Zwillinge die Geschichten an Menschen oder in den Sternen lasen. Auch andere Beteiligte wie ein Architekt, ein Uhrmacher, ein ehemalige Ballerina. Die Autorin lies ihrer Fantasie freien Lauf und erschuff vor allem mit den Hauptprotagonisten Celia und Marco authentische Charakter, die anders und mystisch waren.

Letzte Gedanken


Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern ist ein zauberhafter Roman über einen magischen Zirkus und seine Mitwirkenden. Der Leser wird in die Welt des Artistenlebens eingeführt und erfährt die Stärke der Magie und Liebe.
Einfach ein wundervolles Buch, das vor allem durch tolle Beschreibungen einfach perfekt war.

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