Dezember 27, 2014

(Reisen) Stockholm - Das Venedig des Nordens



Als ich an Stockholms Hafen ankomme, bleibt mir der Mund vor Staunen offen stehen. Mein Blick fällt auf all die bunten Häuser, die sich entlang des Wassers drängen. Hier sieht es so urig und gemütlich, klein und farbenfroh aus.




Schwedens Hauptstadt liegt auf vielen Inseln und Halbinseln an der Mündung des Mälarsees in die Ostsee.
Die Pfahlinsel hat einiges zu bieten und für mich ging es zu allererst zur grünen Lunge der Stadt, Djurgarden. Hier findet man zahlreiche Museen, so auch das erste Freilichtmuseum der Welt, den Skansen. Es gab so viel zu sehen. Von historischen Gebäuden wie die typischen Schwedenhäuser oder Samizelte bis zu Elchen und Rentieren. Einen ganzen Tag hätte ich allein im Museum bleiben können.


Doch die Zeit drängte und es ging zur nächsten Insel, Helgeandsholmen, wo sich der Reichstag befindet.
Allein das Wandern von Insel zu Insel machte großen Spaß, da die Stadt einfach so zauberhaft ist. An jeder Ecke entdeckte ich neue Dinge.


Zwar konnte ich nicht alle Viertel besichtigen, doch mein liebstes habe ich trotzdem gefunden.
Gamla Stan. Die Altstadt.
Über Kopfsteinpflaster gelangte ich zum königlichen Schloss, das von Außen zwar nicht allzu schön ist, von Innen aber umso mehr.
Dann folgte die größte Überraschung des Tages: Prinzessin Viktoria von Schweden stand im Schlosshof. Mein kleines Promi-Herz machte einen Satz und schnell wurde ein Beweisfoto geschossen.
Nun ging es weiter, ins Herzen des Viertels. Vorbei an alten Häusern, durch kleine Gassen, auf der Suche nach den bekannten Kanelbullar (Zimtschnecken).
Gesucht, gefunden. Einfach köstlich.
In der Altstadt gab es so viel zu bestaunen, dass die Zeit wie im Fluge verging. 


Dieser wundervolle Ausflug endete mit etwas Wehmut und dem Wissen, dass ich wieder kommen würde.
Denn Stockholm muss man gesehen und erlebt haben. Mit ganzem Herzen.

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