Oktober 14, 2014

(Rezension) "Wer die Lilie träumt" von Maggie Stiefvater




Kurze Info

 
Wer die Lilie träumt
Maggie Stiefvater
528 Seiten
Gebundene Ausgabe bei Script5
Zweiter Band einer Reihe
18,95 € [D]



Zum Inhalt


Mit jedem Tag, den Blue mit Gansey verbringt, fällt es ihr schwerer, sich nicht in ihn zu verlieben – obwohl sie weiß, dass ein Kuss von ihr der Grund für seinen nahen Tod sein könnte. Sie ist fasziniert von seiner leidenschaftlichen Suche nach dem verschwundenen König Glendower, und in der knisternden Hitze des Sommers kommen Blue, Gansey und die Raven Boys diesem Ziel immer näher. Vor allem Ronans Fähigkeit, Gegenstände aus seinen Träumen in die reale Welt zu bringen, lässt die Lösung greifbar werden. Doch das Spiel mit der Traumwelt ist gefährlich und Blue und ihre Freunde sind nicht die Einzigen, die sich ihre Wünsche herbeiträumen wollen …

(Quelle: Lovelybooks)

Meine Meinung

Das Abenteuer um den walisischen König Glendower und die Ley-Linie geht weiter.
Doch einfach wird es nicht, denn die Raven Boys (Gansey, Ronan, Adam und Noah) sowie Blue müssen es mit Albträumen, die zum Leben erwachen; verbotener Liebe und einem mysteriösen Auftragskiller aufnehmen.

Wieder einmal schaffte es Maggie Stiefvater, mich von der ersten Seite ihres neuen Romans an, in den Bann zu ziehen.
Geschickt kombiniert sie Realität mit fantastischen Elementen, die ich so noch nirgendwo gelesen habe.
Und dabei versprüht die Autorin erneut ihren einzigartigen Charme, der vor allem durch den zauberhaften Schreibstil spürbar ist.
Sie schafft es einfach mit jedem einzelnen Wort, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen.
Manchmal fühle ich mich fast, wie wenn ich ein Gedicht lesen würde (kein angelsächsisches) und das ist ein tolles Gefühl.

 "Nein", dachte sie, "nein, darum geht es ja gar nicht. Was zählt, ist das, was ich tue, nicht das, was ich bin."

Auch die Handlung in Wer die Lilie träumt mochte ich wieder sehr. Die Stimmung ist definitiv düsterer geworden und die Suche nach dem walisischen König wird präziser. Die Freunde kommen ihrem Ziel näher. Und dies merkt der Leser. Er wird zunehmend aufmerksamer, möchte jeden Hinweis zwischen den Zeilen finden.

Sehr interessant ist es, das im zweiten Teil der vierbändigen Reihe nicht eine Figur gibt, die im Vordergrund steht (im ersten Buch war diese Figur Blue), sondern von Kapitel zu Kapitel der Hauptprotagonist ändert. Somit erfuhr ich einfach deutlich mehr über jeden einzelnen Charakter, konnte in dessen Gedanken schlüpfen, mit allen mitfühlen.

In diesem Buch habe ich mich, ebenso wie Blue, in jeden der vier Raven Boys verliebt. Denn sie sind so wahnsinnig realistisch, mitten aus dem Leben gegriffen.
Blue selbst ist mir immer noch sehr sympathisch, denn ich finde in ihren Gedanken meine eigenen wieder.
Ihre Familie, die Wahrsagerinnen, sorgen für viele Lacher und lockern die Stimmung auf.
Auch ein neuer Feind ist aufgetaucht, doch diesmal sah ich ihn nicht als diesen, denn Mr Gray ist ein Auftragskiller der charmanten Art.

Ich habe einfach nichts an diesem Buch auszusetzen und kann es kaum erwarten, bis der nächste Band erscheint.

Letzte Gedanken


Wer die Lilie träumt von Maggie Stiefvater ist der zweite Band einer Tetralogie.
Mit fantastischen Elementen der anderen Art, einer spannenden Suche nach einem walisischen König, einem Auftragskiller und Albträumen, die zum Leben erwachen, zog die Autorin mich von der ersten Seite in den Bann. Ihr Schreibstil ist wie immer wundervoll, die Charakter authentisch und speziell.
Definitiv zu empfehlen.

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