August 31, 2014

(Reisen) Irland Tagebuch // Woche 2

Montag, 14. Juli 2014:

Neue Woche, neue Abenteuer. 
In Englisch habe ich mich verbessert und wechselte von Level 3/5 zu Level 4/5. Unsere Gruppe besteht aus sechs Deutschen und sechs Italienern. Ich bin gespannt.
Nach dem Mittagessen ging es zu Sporthalle. Diesmal war alles deutlich besser, denn wir konnten uns die Aktivitäten aussuchen. Zuerst nahm ich an einem Pilatiskurs teil, danach fuhr ich Rad und kletterte.
Bei der Abendveranstaltung handelte es sich um "Speeddating", um die Italiener besser kennenzulernen.




Dienstag, 15. Juli 2014:


Ich bin so glücklich in Level 4. Der Unterricht macht einfach viel mehr Spaß und fordert uns Schüler auch. Auch das Projekt ist super, jeder kämpft um ein Lob.
Nach dem Mittagessen startete der letzte Halbtagsausflug. Es ging nach Youghal.
Wieder einmal war ich sehr froh, das Meer zu sehen. Die Stadt selbst ist in meinen Augen nicht so schön, obwohl hier der Film Mobby Dick gedreht wurde. An einer bestimmten Stelle waren Strand und Meer jedoch unfassbar schön.




Mittwoch, 16. Juli 2014:

Bei mir gibt es in einem wundervollen Urlaub auch immer einen Tag, an dem ich mir wünsche Zuhause (alleine) zu sein. Kein Programm, keine Freunde. Solch einer war heute. Doch zum Glück war ich nicht die einzige, der es so ging. Drei Freunde saßen mit mir am Nachmittag im Aufenthaltsraum. Wir ließen das Sportprogramm sausen. Stattdessen liefen wir über den Campus und hatten eine lustige Zeit.
Abends ging ich mit einer Freundin zu einem Spiel namens Cluedo. Die Idee war wirklich super, doch die Italiener verhielten sich unmöglich. Sie sprachen nur Italienisch, kein Englisch. Letztendlich gingen wir beide zu den anderen, die nicht am Spiel teilgenommen hatten, zurück und verbrachten den Abend mit ihnen.



Donnerstag, 17. Juli 2014:


Letzter richtiger Schultag. Letzter Ausflug.
Langsam merke ich, dass sich die Reise dem Ende zuneigt.
Heute Morgen beendeten wir unser Projekt und morgen findet die Präsentation statt.
Nachmittags nach ich an einem freiwilligen Ausflug teil. Es ging zum Blarney Castle. Eine halbe Stunde von der Stadt Cork entfernt, befindet sich eine riesige Fläche mit großem Schloss und unzähligen Gärten.
Ein Highlight waren die "Wishing Steps". Mit geschlossenen Augen muss man eine Naturtreppen auf und ab gehen und sich dabei eine bestimmte Sache ganz fest wünschen. Dieser Wunsch soll so in Erfüllung gehen. Ich bin gespannt. 
Sehr froh war ich über die Zeit in der Natur. Blarney Castle war bezaubernd.




Freitag, 18. Juli 2014:

Fertig. Sprachschule erfolgreich abgeschlossen.
Erst einmal herrschte Panik und Wut. Die Italiener waren nicht da und so mussten wir auch deren Projekt kurzfristig vorstellen. Mit vielen, leckeren, irischen Süßigkeiten wurden wir von unseren Lehrern ermutigt.
Es klappte richtig gut und mein Fleiß wurde durch ein hervorragendes Zertifikat belohnt.
Ich habe mich so darüber gefreut und auch über die tollen Worte meiner Lehrerinnen.
Heute mussten wir uns leider schon von den Franzosen verabschieden. Natürlich flossen die Tränen. Wir waren eine tolle Gruppe.



Samstag, 19. Juli 2014:

Und das war er. Der letzte Tag in Irland. (Ab jetzt eines meiner Lieblingsländer.) Er verhielt sich landsgerecht. Es regnete noch einmal richtig stark. Doch das war okay. Typisch eben. 
Nach dem Frühstück ging es sofort in die Stadt, zum Wonka Schokolade (aus dem Film "Charlie und die Schokoladenfabrik") kaufen. Ich kaufte mir außerdem ein Buch von Maggie Stiefvater, Sinner, das in Deutschland erst 2015/2016 erscheinen wird. Schöne Erinnerung.
Der Ausflug zum Street Art Festival fiel wortwörtlich ins Wasser. So verbrachten wir die Zeit getrennt. Ich glaube, die Luft ist einfach etwas raus. Schade, aber verständlich.
Trotzdem ein guter Tag.




Sonntag, 20. Juli 2014:


Goodbye Ireland! War dies ein trauriger Tag. Die ganze Zeit über saß mir ein fetter Trauerkloß im Hals.
Unser Abreisetag startete mit einem leckeren, letzten Frühstück. Um 11:45 Uhr mussten wir uns vom ganzen Team verabschieden und in den Bus steigen.
Insgesamt 10 Deutsche nahmen zum letzten Mal die Fahrt nach Dublin auf sich. Die Stimmung war ausgelassen und traurig zugleich.
Und dann saßen wir auch schon alle im Flugzeug und verließen das Land, das ich schon immer bereisen wollte. Ich werde wieder kommen.
Unter Tränen verabschiedete ich mich von meinen tollen Freunden.



Es war eine unvergessliche Zeit.

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