04 März 2017

Kalender 2017 {Daily Journal}

An all euch Listenliebhaber und Planermädchen: Wir wären nicht wir, wenn wir nicht mehrfach planen würden, oder? So geht es auch mir, weshalb ich 2017 nicht nur mein Bullet Journal benutze, sondern auch ein Daily Journal. Dieses möchte ich nicht mehr missen, hilft es mir doch noch einmal zusätzlich, mich abzusichern, nichts zu vergessen und produktiv zu sein.
Wie genau meine Planung hierbei aussieht?

Daily Journal


Dieser Retter des Alltags ist von OHH DEER X Urban Outfitters und liebe ich mein Bullet Journal noch so sehr, diesen Kalender vergöttere ich. Leider scheint er in dieser wunderschönen Version nicht mehr innerhalb von Deutschland erhältlich zu sein, aber ihr findet ihn in weiteren schönen Layouts und mit gleichem Inhalt hier.

Aufgebaut ist das Daily Journal wirklich raffiniert, denn im Gegensatz zu anderen Kalendern wird hier das Datum nicht vorgegeben, sondern man kann den Kalender individuell anpassen. Gleich neben dem Platz für das Datum befindet sich ein Kasten mit der Überschrift "Today's objective". Für mich der Ort, an dem das "Motto/Ziel" des Tages eingetragen wird. Also das Ereignis, das am Wichtigsten ist, zum Beispiel ein Geburtstag, den ich nicht vergessen möchte, eine Klausur oder ganz klassisch wie in den meisten Fällen "Get stuff done!" oder "Get trough monday!"

Auf der linken Seite befindet sich eine Zeitleiste mit den entsprechenden Uhrzeiten, von 6 bis 24 Uhr, die für mich persönlich genau die richtige Größe und Zeitspanne hat, um Termine einzutragen.

Um Gedanken, die nirgendwo wirklich eingeordnet werden können, aufzuschreiben, dient der Notizen-Teil, der mal mehr, mal weniger gefüllt wird, aber gerade für Dinge, die ich nicht vergessen möchte, sehr praktisch ist.



Früher bestand meine Planung größtenteils aus To Do Listen, die Termine waren in dem Sinne zweitrangig, dass ich Uhrzeit und Ort eintrug, der restliche Platz im Kalender aber tatsächlich für  die eigentliche Organisation verwendet wurde. Aus diesem Grund bin ich sehr froh mit dem großen Spektrum, das mein Daily Journal hierfür bietet. Eine große Leiste für To Dos die an dem entsprechenden Tag anstehen und zusätzlich noch eine Spalte für den folgenden Tag, bzw. für die Aufgaben, die als nächstes zu erledigen sind. Gerade diese Leiste nutze ich meist sehr intensiv und versuche so zu vermeiden, mich an einem Tag zu überladen. Denn merke ich, dass ich noch einiges an Zeit übrig habe, nutze ich diese produktiv, indem ich einfach Aufgaben, die als nächstes folgen,erledige.

Auch die drei Kästen, die Platz für Projekte und die wichtigsten Dinge an diesem Tag bieten, schätze ich ungemein, weil diese es mir ermöglichen, nicht den Überblick zu verlieren.

Daneben gibt es eine kleine freie Fläche, die den Titel "Doodles" trägt. Aktuell nutze ich diese noch nicht allzu intensiv, doch um die eigene Kreativität ein kleines Bisschen auszutoben, reicht es.

Alle Seiten des Daily Journals haben den oben beschriebenen Aufbau und ich kann nur nochmal betonen, dass es für mich den perfekten Planer darstellt, auch wenn Monatsübersichten etc. fehlen (die ich aber in meinem Bullet Journal habe).

Da macht produktiv sein richtig Spaß!



15 Februar 2017

{Rückblick} Januar 2017

Etwas verspätet und mit ganz vielen Bildern von Draußen.

Glücksmomente

* Die letzten freien Tage der Weihnachtsferien
* Ganz viel Draußen gewesen  und Sport gemacht.
* Sonnenschein und Schneegeklitzer
* La La Land im Kino gesehen (und viel zu viele Tränen vergossen)
* An einem Geburtstag spät in der Nacht die überliebenen Silvesterraketen gezündet.
* Sagen zu können "Das war meine letzte Matheklausur!"
* Vorfreude auf Fasching & die verzweifelte Suche nach einem Kostüm :D
* Mal wieder im Theater gewesen
* Ganz liebe Post bekommen
* Auf dem zugefrorenen See geschlittert und lauwarmen Glühwein getrunken.


Geträumt 

"Sich auf die Ziele zu konzentrieren, bereit zu sein! || Ich habe mich lange nich getraut, meine Gedanken aufzuschreiben. || ...und eine Gradwanderung zu vollführen. || Bloß um für einen klitzekleinen Moment so etwas wie Bestätigung zu verspüren. || Der Himmel stand über uns, die Sterne so weit entfernt. Die Dunkelheit, so nah und doch so erdürckend. Einerseits gab sie Schutz, andererseit ließ sie keinen Blick nach oben zu. Dann der Knall. Klitzern. Aufblitzende Lichter, Funken, die wie Konfetti durch die Nacht flogen. Das Himmelszelt erleuchtet. Für einen Augenblick wieder Mitternacht. Neuanfang. Kreischen, lachen. Berauscht von all den Eindrücken durch die Straßen tanzen, im Schutz der Dunkelheit alles vergessen. Bloß für ein paar Minuten. Schwerelos."
Gelesen

* "Un secret" von Philippe Grimbert (trotz Schullektüren - meine letzt - wunderschön und berührend)
* "Jeansgröße 0" von Brigitte Blobel

Gesehen

* La La Land (so wunderschön!)

Gehört

* Ed Sheeran - Shape of You
* Ed Sheeran - Castle on the Hill
* Soundtrack zu La La Land
* AnnenMayKantereit - Oft gefragt
* AnnenMayKantereit - Wohin du gehst
* James Blunt - 1973
* Shawn Mendes - Mercy



Ich hoffe Ihr seid gut in den Februar gestartet. :-) Habt eine schöne, sonnige Restwoche.

29 Januar 2017

Kalender 2017 {Bullet Journal}

Tun wir es am Anfang des Jahres nicht alle? Uns Ziele setzten, Pläne für die kommenden 12 Monate schmieden, voller Vorfreude auf die wartenden Abenteuer blicken.

Ich glaube, inzwischen sollte bekannt sein, dass ich ein bekennendes Listenmädchen bin und es liebe, bei all dem Chaos in meinem Kopf und der Verpeiltheit, mit der ich durch den Alltag tanze, einen Kalender zu führen, der wenigstens etwas Ordnung für mich bereit hält, mir Freude bereitet und sehr hilft.
Lange habe ich überlegt, welchen Kalender ich mir für 2017 anschaffen soll, doch wirklich überzeugen konnte mich keiner (zumindest keiner in meiner Preisklasse). Und so kam es, dass ich ein Bullet Journal startete. Eigentlich liegt mir zeichnen, kalligraphieren und alles in die Richtung nicht allzu sehr, doch nach einem "Testmonat" musste ich feststellen, dass diese Art des Kalenders und des Planens für mich sehr gut funktioniert und ich endlich eine Möglichkeit gefunden habe, meine wirrend Gedanken zu ordnen.

Wie ich plane, möchte ich dir gerne in den nächsten zwei Beiträgen zeigen. Heute starten wir mit der mit aufwendigsten, aber zugleich auch schönsten Art des Planens.

Bullet Journal



Im Gegensatz zu vielen anderen Planfreudigen habe ich ein ganz normales Notizbuch mit blanken Seiten in meinen Kalender umfunktioniert und nicht den Leuchtturm 1917 dafür benutzt. Im Nachhinein wäre diese Option wirklich sinnvoll gewesen, weil die Seiten mit kleinen Punkten versehen sind und das Einzeichnen vereinfachen, aber es funktioniert auch so.
Innenseite | Legend | Geburtstage
An der Innenseite des Journals habe ich eine kleine Tasche angebracht, in der einzelne Zettel (Kassenbons, Notizen, Tickets...) aufbewahrt werden können und ohne diesen Ministauraum wäre ich wirklich aufgeschmissen. 

Weiter geht es mit einer kurzen "Legende", auf der ich die Symbole für meinen Kalender (Deadlines, Klausuren, To-Dos...) sowie die verschiedenen Farben für meine drei Hauptkategorien (Schule, Hobbys/Arbeit, Termine) aufgelistet habe. Diese Seite verschafft mir immer wieder einen kurzen Überblick und erleichtert später das eigentlich planen sehr.

Darauf folgen Seiten mit meinen "Vorsätzen für 2017" bis hin zu einer Übersicht von den anstehenden "Geburtstagen". Ich bin bei so etwas ziemlich vergesslich und vermutlich hat mich Facebook schon das ein oder andere Mal gerettet, allerdings hoffe ich, dass es mit dieser Übersicht besser wird.
All time to do | Saving goals | Wish list
Ein paar Spielereien gibt es auch in meinem Bullet Journal, bei denen ich gemerkt habe, wie sehr sie mich inspirieren. Da wäre zum Einen eine Liste meiner gelesenen Bücher inklusive Bewertungsschema, eine schöne Möglichkeit, sich Schätze in Erinnerung zu behalten.

Zum Anderen habe ich eine Seite für meine "Saving Goals" gestaltet, um im Sommer eine Interrail-Reise finanzieren zu können. Ich hoffe, dass dieses Glas sich im (in-)direkten Sinne füllen wird und ich so mein Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Ironischer Weise folgt gleich darauf eine "Wish List", die aber hauptsächlich dazu dienen soll, kein Geld für Dinge auszugeben, an denen ich mich nicht auf die Dauer erfreue.

Wieder mehr an Planung selbst orientiert ist die Seite "All time to do". Hier liste ich Dinge auf, die ich regelmäßig machen muss, schreibe das Datum hinzu, um mich orientieren zu können, wann ich zum Beispiel das nächste Mal mein Zimmer feucht durchwischen muss. Klingt verrückt, hat sich aber als sehr hilfreich herausgestellt.
Das eigentliche Planen, oder der normale Teil eines Kalenders folgt nun. Jeden neuen Monat werde ich mit einer kleinen "Titelseite" gestalten, was für mich eine praktische Art und Weise darstellt, die Planungsabschnitte im Kalender hervorzuheben.
Bitte entschuldigt die seltsamen Wischungen auf dem Bild, aber verschiedene bereits eingetragene Termine möchte ich ungerne mit dem Internet teilen.
Und so beginnt auch jeder Monat mit einer Monatsübersicht. Neben den typischen Kästen pro Tag, habe ich hier auch Platz für Aufgaben, die während des Monats anstehen (Zimmer feucht wischen zum Beispiel), Notizen, Erinnerungen an den nächsten Monat und Zeilen für Ziele, die ich mir Monat für Monat neu setze (oder weiterführe), mit Blick auf meine Jahresvorsätze. Den leeren Kasten verziere ich jeden Monat mit einem inspirierenden Zitat.
Etwas, was mir immer öfter auf Pinterest begegnet ist und mich im Januar so begeistert hat, ist der "Habit tracker". In gewisser Weise habe ich auf dieser Seite meine Ziele für den jeweiligen Monat übernommen und kann so jeden Tag, an dem das Ziel erfüllt wurde, ein Pünktchen setzen, um am Ende des Monats zu sehen, was ich geschafft und eingehalten habe und wo es noch etwas hapert. Schon jetzt freue ich mich auf jeden Fall auf den neuen Tracker für Februar.
Das wohl Wichtigste kommt zum Schluss: Die Wochenübersicht.
Hier hat jeder Tag sein eigenes Feld, so eingeteilt, wie ich es braucht. Platz für Termine, Geburtstage, Pläne, kurze To-Dos, all so etwas. Zusätzlich habe ich der Seite noch eine kleine Monatsübersicht eingefügt, um mich orientieren zu können, sowie einen "Wasser tracker", als Erinnerung, genügend zu trinken. Links ist Platz für Notizen, hier und da kommt noch ein Zitat hinzu, und ein Kasten bietet die Vorschau auf die kommende Woche.
Gerade die Wochenübersicht erweist sich im Bullet Journal als unheimlich dankbar, weil ich mir die Kästen wöchentlich so einteilen kann, wie ich sie brauche. Das erleichtert vieles sehr und macht regelrecht Freude auf gefüllte Wochen.


Ich hoffe, dieser kleine Einblick war eine schöne Inspiration.
Schreib mir doch gerne, ob du ein Bullet Journal trotz des Aufwands auch als eine Option ansiehst? Hast du vielleicht sogar Tipps in diese Richtung?


16 Januar 2017

{Selbstgeschriebenes} Schneesturm

Auf dem Weg vereinzelte Zweige.
Herabgerissen.
Abgestürzt.
Gebrochen.
Bäume, die sich krümmen.
Ächtzen.
Klagen über ihr Leid.
Tannen, die sich im Winde wiegen.
Ihr Lied singen 
Und mir leise zuflüstern.



Sie erzählen ihre Geschichte.
Vom Sturm.
Von der Nacht.
Von den Schritten, die durch das Weiß kaum hörbar waren.
Doch sie hören alles. Sehen alles. Wissen alles.
Geben mir Rat.
Und erzählen vom Schneesturm.
Teilen ihre Geheimnisse mit mir.

Immer und immer wieder.

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